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Channel: Kommentare zu: Die kurioseste Besteigung aller Zeiten
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Von: Hugo Dörig

Previous Von: Mona H.
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Soeben aus der Wanderwoche im Hoch Montafon retour nun das entdeckt. Ich als “Zürcher” kann nur beipflichten, dass diese Besteigung alles in den Schatten stellt was alpinistisch bis dato bekannt ist. Furchterregende Gletscherspalten überqueren, dann die Fälatsche Nordwand oder doch besser über die Schlittelbahn, endend im Triemli, hoch, ist nur eine Routenfrage. Furchterregende Traversierung der ungesicherten Uetliberg Bahnübergänge mit Seil und Leitern. Dann der drohende Proviantmangel weil es so viele Teehüsli und Restaurants hat, die das Budget einer solchen Expedition stark belasten würden bei einem Einkehr. Die frostigen Nächte und Schneestürme, drohende Erfrierungen bis zu Gliederverlust weil abgestorben. Fürchterliche Einsamkeit zweier Extrembergsteiger am Uetliberg. Funklöcher, so dass man die Rega nicht einmal zu Hilfe rufen könnte. Das quälende strampeln am Abend für den “Tretgenerator” um den Mixer anzutreiben mit Strom. So eine “Gmüetli” Expedition benötigt akribische Vorbereitung von mindestens 3 Jahren. Also ich als “Zürcher” würde mich nie getrauen an einer solchen Besteigung/Expedition teilzunehmen, geschweige denn, diesen furchterrregenden Berg zu besteigen, es sei den mit der sicheren Bahn im geheizten Wagen wegen Frostbeulen Gefahr, Lawinen, fürchterlichen Lotharstürmen äh äxgüsi Lotse Stürmen (auch ein 8000er im Himalaya)etc. aus dem Weg zu gehen.
Dann noch die evtl. Yetti Begegnung mit dem Wilden, Guiseppe Fry, herrschender König dieses Gipfels. Fürchterlich auszudenken, man müsste bei ihm unter “Zwang” noch in 5 Gängen einheimische Kost zu sich nehmen und anschliessend in dieser “Hütte” nächtigen mit Wellness Zone etc. Einfach eine Schuhnummer zu gross für mich. Daher bleibe ich lieber unten und träume nur von einer solchen Expedition.

Hugo


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